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Wissenswertes zu Neodym-Magneten

Neodym-Magnete sind die zur Zeit stärksten Dauermagnete die auf dem Markt erhältlich sind. Sie gehören zur Gruppe der Seltenerd-Magnete und bestehen aus Neodym, Eisen und Bor (NdFeB). In einem aufwendigen Verfahren werden sie in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Eigenschaften gefertigt. Neodym-Magnete sind auf Grund ihres Herstellungsverfahrens (sintern) recht spröde, die Nickelbeschichtung dient der Härtung und verhindert eine Oxidation des Magneten. Unsere Magnete dürfen nur bis einer Arbeitstemperatur von 80 Grad Celsius eingesetzt werden. Auf Anfrage sind aber auch Sonderanfertigungen bis zu einer Arbeitstemperatur von 200 Grad Celsius möglich.

 
Gefahr für den Körper:

Um Quetschungen zu verhindern, unbedingt große Abstände zwischen zwei Magneten oder einem Magnet und einem eisenhaltigen Gegenstand einhalten. Auf keinen Fall darf man zwei Magnete zusammenprallen lassen!! Hierbei entstehen unglaubliche Kräfte welche häufig zu einem Zerbrechen der Magnete oder zu Absplitterungen am Magneten führen.
Neodym-Magnete gehören nicht in Kinderhände!
Aus wissenschaftlicher Sicht sind bisher keine Auswirkungen auf den menschlichen Körper bekannt. Magnetfeld-Therapeuten, die starke Magnete zu Heilungszwecken einsetzen, sehen dies natürlich anders ;-)
 
Gefahr für Geräte und Magnetspeichermedien:

Elektrische Geräte wie Fernseher, Monitore, Computer, Festplatten, Disketten, EC- und Kreditkarten, Videotapes, mechanische Uhren, Hörgeräte, Lautsprecher, Herzschrittmacher... können in ihrer Funktion stark beeinträchtigt oder gar zerstört werden.
Halten Sie Sicherheitsabstände von mindestens einem Meter ein!
 
Haftung:
 
Wir lehnen jede Art von Haftung für Schäden ab, die durch unsachgemäßen Umgang mit Neodym-Magneten entstehen.
Mit dem Kauf eines Magneten bestätigen Sie, dass Sie die Sicherheitshinweise gelesen und verstanden haben. Sie liegen zusätzlich jeder Magnetbestellung in gedruckter Form bei.

Haftkraft:

Die von uns angegebene Haftkraft wurde an einer glatten unbeschichteten 30mm-Stahlplatte unter Zug ermittelt. Bei einer dünneren oder auch beschichteten Stahlplatte fallen die Werte natürlich niedriger aus. Ebenso ist für die maximale Haftkraft natürlich wichtig, dass der Magnet vollflächig aufliegt. Bei seitlichem Verschieben auf der Stahlplatte liegen die Werte nur bei ungefähr einem Fünftel der angegebenen Haftkraft. Großen Einfluss hat hier natürlich auch die Oberfläche des Stahls. Alles in Allem ist eine genaue Angabe der Haftkraft kaum möglich. Achten Sie bei Konkurrenzprodukten auch immer auf die Stärke der Magnetisierung. Wir führen keine Magnete unter N45, bei manchen Anbietern finden sich auch häufig N30-N42 Magnete welche natürlich erheblich schwächer sind.
 

 


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